information superhighway Daten, Menschen, und wie sie miteinander umgehen

11Jan/100

Mass Customization: die Leiden des jungen Herbert aus Pritzwalk

druckmaschine_254379682_88d2ddd4f4_oWenn Herbert aus Pritzwalk mit den kurzen blonden Haaren in einem Buch über einen Herbert aus Pritzwalk mit den kurzen blonden Haaren liest dann ist das kurios. Außer es ist kein Zufall, und das Buch stammt von Personal Novel. Das ist die Kombination von Print-on-Demand und Personalisierung: individuelle Angaben wie Name, Haarfarbe,  Augenfarbe und Ort werden aus einem Formular in das einzeln gedruckte Buch übernommen. Eine interessante Idee – auch wenn man davon ausgehen darf, dass die Geschichten, in denen Herbert dann vorkommt mit so einigen Einschränkungen klarkommen müssen. Sex, Drugs and Rock n' Roll sind da wohl kaum zu erwarten. Wird ja als Geschenk vermarktet.

Bild: Smelosscross, Lizenz: CC 2.0

4Dec/090

Twoddler: das Twitter-Spielzeug

Twoddler

Für das Twitter-Spielzeug "Twoddler" gab es den wohlverdienten INCA Award for Innovative and Creative Applications. Twoddler basiert auf dem eigentlich recht banalen "Activity Center" von Fisher Price. Die neu dazugepackte Software erhält Daten von verschiedenen nachträglich eingebauten Sensoren und versucht daraufhin, einen vordefinierten Text zuzuordnen, der im Kontext zu den Sensorendaten steht. Wenn der Kleene also zum Beispiel länger als 3 Minuten mit Mamas Bild spielt, dann wird eine Twitter-Nachricht versendet die sagt "Paul vermisst seine Mama und freut sich darauf, heute abend mit ihr zu spielen". Wenn er mit der Glocke spielt wird die Twitter-Nachricht hingegen lauten: "Paul zeigt seine musikalischen Talente mit einem neuen Ton".

3Dec/091

Social Advertising: Facebook-Zwillinge finden mit Coke Zero

Coke Zero
Coke Zero hat die bereits im Oktober angekündigte Zwillings-App auf Facebook jetzt gelauncht: mit dem Facial Profiler kann man mit Hilfe von Gesichtserkennungssoftware seinen "Zwilling" finden... und das funktioniert erstaunlich gut. Für den Abgleich wird das Profilphoto verwendet oder man lädt via Webcam direkt ein Bild in die Applikation. Und selbstverständlich kann man das dann gefundene Match dann auch kontaktieren. Die Gestaltung der App ist ziemlich gelungen und zeigt, was tatsächlich drin ist für Marken, die diesen Kanal nutzen wollen.

27Nov/091

Jenseits vom Tellerrand: Mobile Payment der anderen Art im Irak

Baghdad, Image by <a href=Irakis lieben ihr Mobiltelefon. Das Wachstum an neuen Anschlüssen war zuletzt enorm – trotz manchmal miserablen Netzen und einem stark fragmentierten Markt mit regional stark schwankender Netzverfügbarkeit. Besonders populär: die Nummerncodes, mit denen sich Prepaid-Telefone aufladen lassen dienen als Zahlungsmittel, das sich per SMS verschicken oder am Telefon übermitteln lässt. Sehr schlau, eigentlich! So muss das Haus nicht verlassen werden, wenn man eben mal besser zuhause bleibt. Und das kommt ja nunmal vor im Irak. Selbst Prostituierte lassen sich als "scratch card concubines" inzwischen mit Prepaid-Codes bezahlen. Das alles und mehr beschreibt dieser sehr interessante Artikel im Economist.

Image by Salam Pax under CC License

22Oct/090

Statistik: Mary Meekers Daten zu Wirtschaft und Mobile Web 2009

Eine wunderbar detaillierte und erhellende Präsentation zum Web 2.0 Summit 2009 in San Francisco von Mary Meeker (Morgan Stabley) – enthält aktuelle US-Daten zu Finanzmärkten, Technikmärkten, Internettrends, Mobile Internet, Wireless Broadband /3G, iPhone u.s.w.

Mary Meeker's Internet Presentation 2009

Mary Meekers Präsentation auf Youtube:

Weiteres feines Material zu internationalen Internet-Trends gibt es bei Morgan Stanley/ Techresearch.