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27Nov/091

Jenseits vom Tellerrand: Mobile Payment der anderen Art im Irak

Baghdad, Image by <a href=Irakis lieben ihr Mobiltelefon. Das Wachstum an neuen Anschlüssen war zuletzt enorm – trotz manchmal miserablen Netzen und einem stark fragmentierten Markt mit regional stark schwankender Netzverfügbarkeit. Besonders populär: die Nummerncodes, mit denen sich Prepaid-Telefone aufladen lassen dienen als Zahlungsmittel, das sich per SMS verschicken oder am Telefon übermitteln lässt. Sehr schlau, eigentlich! So muss das Haus nicht verlassen werden, wenn man eben mal besser zuhause bleibt. Und das kommt ja nunmal vor im Irak. Selbst Prostituierte lassen sich als "scratch card concubines" inzwischen mit Prepaid-Codes bezahlen. Das alles und mehr beschreibt dieser sehr interessante Artikel im Economist.

Image by Salam Pax under CC License

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Comments (1) Trackbacks (0)
  1. Das ist ja abgefahren… und eine sehr kreative Methode eigentlich.
    Vielleicht müsste man allgemein einfach den Spieß umdrehen, und statt der Prepaidkarten Telefone mit Codes aufladen, die eine Bank herausgibt… und die eben universell einsetzbar sind. Also für die westliche Welt jetzt. Die könnte man dann Online generieren, und zum Beispiel auch ein Zeitfenster festlegen, in dem sie sich Nutzen lassen. Wär besser als Geldkarte.


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